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Un repas de famille

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Nahestehende Personen

Die nahestehenden Personen brauchen es, dass man ihnen Zeit widmet und ihnen Zeit für sich lässt, aber auch dass man:

  • zuhört
  • hilft
  • unterstützt 
  • aufpasst 
  • informiert 
  • schult

Nahestehende Personen

Meistens sind nahestehende Personen in der Familie des Patienten zu finden – Eltern, Geschwister, Ehepartner usw. –, aber sie können auch aus einem erweiterten Kreis stammen – Freunde, Kollegen, Nachbarn usw. – und in den Bereich der nahestehenden Personen des Erkrankten gelangen. Zudem darf nicht vergessen werden, dass die medizinischen Fachkräfte, vor allem im Krankenhaus, zu nahestehenden Personen werden können.

Eine an Schizophrenie erkrankte Person zu begleiten ist kein Kinderspiel. Man benötigt eine Ausbildung, um ein unterstützender Begleiter, ein Helfer, ein Schauspieler und ein Partner im Leben des Erkrankten sein zu können.

Man muss vor allem:

  • Geduld haben;
  • wachsam sein, ohne aufdringlich zu werden;
  • mitfühlend, wohlwollend und tolerant sein;
  • die Krankheit, die Betreuungsmöglichkeiten und das psychiatrische Netz der Gegend kennen;
  • eine nützliche Verbindungsstelle zwischen dem Patienten und seinem Pflegenetzwerk darstellen;
  • Grenzen setzen, um einen akzeptablen Rahmen für sich selbst zu behalten;
  • auftanken können, um langfristig stark zu bleiben.

Die Begleitung einer erkrankten Person ist lange und für die Familie kann es anstrengend sein, langfristig stark zu bleiben bzw. sogar zu Erschöpfung führen. Studien zeigen, dass es sich bei den am häufigsten bei nahestehenden Personen beobachteten Symptomen um die folgenden handelt:

  • ein Gefühl chronischer Erschöpfung,
  • ein Verlust des Interesses am Leben,
  • ein mangelndes Selbstwertgefühl,
  • ein Verlust des Mitgefühls für den Patienten,
  • Migränen, Schlaflosigkeit, Depressionen und viele andere stressbedingte Erkrankungen.

Das bedeutet, dass die nahestehenden Personen im engsten Kreis für sich selbst Hilfe und Unterstützung in Anspruch nehmen müssen. Nicht länger isoliert und allein zu sein bewahrt vor Mutlosigkeit, Resignation und dem Verlust der Hoffnung angesichts der aus der Erkrankung entstandenen schwierigen und schmerzhaften Umstände.

Man lernt viel durch das Teilen der Erlebnisse und Erfahrungen der anderen nahestehenden Personen. Dadurch ändert sich die Art und Weise, wie man seine eigene Situation wahrnimmt. Die Erwartungen, die man als nahestehende Person an den Patienten haben kann, werden bescheidener und realistischer, voller Nachsicht und wiedergefundener Hoffnung.

Links zu Angehörigen-Vereinigungen:

 

Was die nahestehenden Personen sagen

 

“Die nahestehenden Personen sind zum Lieben und zum Helfen da, nicht um sich endlos aufzugeben.”

 

“Sich nicht um sich selbst zu kümmern, um das was für einen selbst wichtig ist, gibt einem nicht die Möglichkeit, sich um den anderen zu kümmern, sondern führt zur Erschöpfung.”

 

“Um durchzuhalten, muss man nach Möglichkeiten zum «Aufladen» der Energiereserven suchen, statt immer nur Energie zu «verbrauchen».”

 

“Alles was nicht versucht wurde, verdient es, getestet zu werden.”